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		<title>Bergen auf R&#252;gen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 11:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schwarzweiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bergen blickt auf eine &#252;ber 1000-j&#228;hrige Geschichte zur&#252;ck. Erste Siedlungen auf dem heutigen Gebiet Bergens sind jedoch schon deutlich &#228;lter. Der auff&#228;lligste Beweis daf&#252;r ist die Marienkirche s&#252;dlich des Marktplatzes. Bald nach dem Fall der Jaromarsburg 1168 wurde mit dem Bau der Marienkirche als Palastkirche des R&#252;genf&#252;rsten Jaromar I. begonnen. 1193 wurde die bereits bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Bergen blickt auf eine &#252;ber 1000-j&#228;hrige Geschichte zur&#252;ck. Erste  Siedlungen auf dem heutigen Gebiet Bergens sind jedoch schon deutlich  &#228;lter. Der auff&#228;lligste Beweis daf&#252;r ist die Marienkirche s&#252;dlich des  Marktplatzes.</p>
<p>Bald nach dem Fall der Jaromarsburg 1168 wurde mit dem Bau der Marienkirche als Palastkirche des R&#252;genf&#252;rsten Jaromar I. begonnen. 1193 wurde die bereits bis auf das Westwerk fertiggestellte und geweihte Kirche einem Zisterzienserinnenkonvent &#252;bergeben. Ab 1190 wurde das Westwerk angef&#252;gt. Auch heute noch hat sie  ein ganz besonderes Kuriosum zu bieten: Das Zifferblatt auf der  Nordseite des Kirchturms zeigt 61 Minuten an. Durch die Gr&#252;ndung des  Klosters beg&#252;nstigt, entstand im Jahre 1232 der erste Krug.<span id="more-27"></span></p>
<p>Bis in das 15. Jahrhundert hinein blieb Bergen unter F&#252;hrung des  Klosters. Stadtbr&#228;nde wie der von 1445 vernichteten fast den ganzen Ort,  das Kloster und Teile der Kirche.</p>
<p>Durch eine Beschlussfassung des Landtages zu Treptow 1534 wurde die Reformation in Pommern eingef&#252;hrt. Das Kloster ging in den Besitz des pommerschen Herzoges &#252;ber.</p>
<p>Erst 1613 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts. Der Drei&#223;igj&#228;hrige Krieg brachte ab 1628 auch f&#252;r Bergen eine leidvolle Zeit mit sich. Krieg und  Pest lie&#223;en die Einwohnerzahl auf 400 schrumpfen. 1690 und 1726 brennen  wieder viele H&#228;user und das Ratsarchiv nieder.</p>
<p>Erste handwerkliche Unternehmen entstanden erst in den Jahren 1823  und 1853, als hier Lederfabriken ihre Arbeit aufnahmen. 1883 erreichten  die ersten Z&#252;ge den Bahnhof <a href="http://www.kaufmannshof.com/">Bergen</a> aus Altef&#228;hr kommend. 1877 wurde der Ernst-Moritz-Arndt-Turm auf dem Rugard  vollendet. 1890 nahm die Molkerei die Arbeit auf und 1891 folgte die  Errichtung des Postgeb&#228;udes am Markt. Landratsamt, Amtsgericht, Zoll-  und Steueramt folgen. Als dann in den Jahren 1898 und 1899 das Wasser-  und das Elektrizit&#228;tswerk in Betrieb genommen wurden, verf&#252;gte Bergen  &#252;ber eine einer Kreisstadt w&#252;rdige Infrastruktur.</p>
<p>Weiter zum<a href="http://www.stadt-bergen-auf-ruegen.de/index.phtml?sNavID=1838.46&amp;La=1" target="_blank"> Historischen Stadtrundgang Altstadt</a></p>
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		<title>Trajekt</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 14:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Stralsund]]></category>
		<category><![CDATA[Trajekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1878 gibt es von Stralsund aus einen direkten Anschluss nach Berlin. 1882 entstanden Gleisanlagen auf der Strecke von Altef&#228;hr nach Bergen, es gab aber auch Trajektanlagen in Altef&#228;hr und Stralsund. Die Planer des Trajekts gingen von 30.000 bis 40.000 Passagieren im Jahr aus. Am 1. Juli 1883 nahmen die Trajekte (mit zwei 30 Meter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Seit 1878 gibt es von Stralsund aus einen direkten Anschluss nach Berlin. 1882 entstanden Gleisanlagen auf der Strecke von Altef&#228;hr nach Bergen, es gab aber auch Trajektanlagen in Altef&#228;hr und Stralsund. Die Planer des Trajekts gingen von 30.000 bis 40.000 Passagieren im Jahr aus. Am 1. Juli 1883 nahmen die Trajekte (mit zwei 30 Meter langen Schiffen „Prinz Heinrich&#8221; und „R&#252;gen&#8221;) und die Eisenbahnlinie nach Bergen den Betrieb auf. Alle Trajekte hatten Eisbrechereigenschaften f&#252;r den Winterbetrieb. Gegen den Betrieb hatten die Betreiber der F&#228;hre Klage eingereicht, da die Existenzgrundlage bedroht war. Es wurde eine Entsch&#228;digung von 80.000 Goldmark bezahlt, von diesem Geld wurde unter anderen ein neuer Raddampfer gebaut, der bis 1949 in Betrieb war. <span id="more-19"></span></p>
<p>Auf der Trajektstrecke fuhren im ersten Jahr 90.000 Fahrg&#228;ste mit, 1889 kam dann noch ein drittes Trajekt Namens „Stralsund&#8221; hinzu. Im Jahre 1897 wurde die Eisenbahnstrecke auf R&#252;gen als D-Zug-Strecke aufgewertet. Neue Trajekte, wie „Sassnitz&#8221;, konnten mit einer L&#228;nge von 62 Metern drei D-Zug Wagen aufnehmen, ihr folgte dann die baugleiche „Putbus&#8221;. In Altef&#228;hr und Stralsund waren seit 1897 je zwei F&#228;hrbetten in Betrieb, sodass die Z&#252;ge parallel abgefertigt werden konnten. T&#228;glich verkehrte nach der Inbetriebnahme der Erweiterungsstrecke zwischen Bergen und Sassnitz und der Aufnahme des F&#228;hrbetriebes die Seepostlinie. Von dort aus gingen am 1. Mai 1897 zwei Schnellzugpaare nach Schweden. Ein gro&#223;er Nachteil beim Trajektbetrieb war der Zeitverlust beim Trajektieren. Die am 1. Oktober 1904  eingeweihte Eisenbahnf&#228;hrlinie Warnem&#252;nde-Gedser wurde zunehmend zur Konkurrenz. 1909 er&#246;ffneten Schweden und Deutschland eine Eisenbahnf&#228;hrlinie zwischen Sassnitz und Trelleborg, dies wiederum lie&#223; den Verkehr neu aufleben. Daraufhin wurden erneute Forderungen nach einer festen Verbindung zwischen R&#252;gen und dem Festland erhoben, welche allerdings noch 1910 vom Preu&#223;ischen Landtag und dem Rat der Stadt Stralsund abgelehnt wurden. Das Bauprojekt von 1914 sah 1200 Meter lange st&#228;hlerne Hochbr&#252;cke zwischen dem D&#228;nholm und R&#252;gen vor, die auf  10 Pfeilern ruht. Die Spannweite zwischen den Pfeilern sollte 120 Meter haben, die mittig gelegene schiffbare Haupt&#246;ffnung sollte eine Spannweite von 160 Metern und die Durchfahrtsh&#246;he &#252;ber der See 27 Meter betragen. Die ersten Entw&#252;rfe wurden aber auch von den Bef&#252;rwortern des aufkommenden Autoverkehrs kritisiert. Eine reine Eisenbahnbr&#252;cke erschien ihnen anachronistisch. Nach dem ersten Weltkrieg wurde ein neues, 83 Meter langes Trajekt mit dem Namen „Altef&#228;hr&#8221;, in Betrieb genommen. Ein weiteres Trajekt wurde verl&#228;ngert, trotz der Umstellung des Betriebes auf elektrische Anlagen waren Trajekte schon wegen l&#228;ngeren Z&#252;gen &#252;berlastet. Konkurrenz entstand durch den nun zu Polen geh&#246;renden Gdynia mit der Eisenbahnlinie nach Aarhus.</p>
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		<title>Die Waschjungfer am Zudar</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 11:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Seejungfern sind auf der Insel R&#252;gen heimisch, am liebsten jedoch halten sie sich jedoch an der K&#252;ste von der Halbinsel Zudar auf. In lauen Sommern&#228;chten tauch sie aus dem Wasser auf und f&#252;hren Regent&#228;nze an den Ufern auf. Bisher hat sie niemand genau gesehen, denn der Nebel und das Gewand der Jungfern verwehrt neugierige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Viele Seejungfern sind auf der Insel R&#252;gen heimisch, am liebsten jedoch halten sie sich jedoch an der K&#252;ste von der Halbinsel Zudar auf. In lauen Sommern&#228;chten tauch sie aus dem Wasser auf und f&#252;hren Regent&#228;nze an den Ufern auf. Bisher hat sie niemand genau gesehen, denn der Nebel und das Gewand der Jungfern verwehrt neugierige Blicke. Dies ist allerdings auch ganz gut, denn man sagt wenn man eine Waschjungfer von nah sieht muss man ihr ins Meer folgen. Jedes Jahr in der Johannisnacht tauchen die Waschjungfern, eine Art Seejungfer, irgendwo an der K&#252;ste von Zudar, auf der Insel R&#252;gen, auf und waschen an den Ufern ihre Kleidung. Jeder kann sie h&#246;ren wenn sie mit dem Wachholz auf ihre nasse Kleidung klopfen, aber schauerlich ist es auch, denn gleichzeitig beginnen die Glocken auf dem Grund des Meeres zu l&#228;uten und diese haben einen dumpfen Ton. Arme Landarbeiter erz&#228;hlen h&#228;ufig von verborgenen Sch&#228;tzen, die bisher aber niemand bergen konnte.</p>
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		<title>Historisches aus dem Seebad Binz</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 22:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[1900 besuchten Binz 9.871 Badeg&#228;ste, damit &#252;berfl&#252;gelte es das bisher f&#252;hrende Bad des Gro&#223;b&#252;rgertums, Sa&#223;nitz, und entwickelte sich zum gr&#246;&#223;ten Seebad R&#252;gens. Etwa 70 % der G&#228;ste reisen mit dem Schiff an, trotz des l&#228;stigen und riskanten „Ausbootens“. Eine Landungsbr&#252;cke sollte die G&#228;steankunft auf dem Seeweg erleichtern und die M&#246;glichkeiten f&#252;r Schiffsausfl&#252;ge weiter verbessern, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><a rel="attachment wp-att-13" href="http://schwarzweiss.ws/2007/12/12/historisches-aus-dem-seebad-binz/seebruecke-binz-vor-1945/" title="Seebr&#252;cke Binz vor 1945"><img border="0" align="left" src="http://schwarzweiss.ws/wp-content/uploads/2007/12/ruegen-binz-seebruecke-vor1945.thumbnail.jpg" alt="Seebr&#252;cke Binz vor 1945" /></a><img border="0" align="left" width="1" src="http://schwarzweiss.ws/wp-content/uploads/2007/12/ruegen-binz-seebruecke-vor1945.thumbnail.jpg" alt="Seebr&#252;cke Binz vor 1945" height="1" />1900 besuchten Binz 9.871 Badeg&#228;ste, damit &#252;berfl&#252;gelte es das bisher f&#252;hrende Bad des Gro&#223;b&#252;rgertums, Sa&#223;nitz, und entwickelte sich zum gr&#246;&#223;ten Seebad R&#252;gens. Etwa 70 % der G&#228;ste reisen mit dem Schiff an, trotz des l&#228;stigen und riskanten „Ausbootens“. Eine Landungsbr&#252;cke sollte die G&#228;steankunft auf dem Seeweg erleichtern und die M&#246;glichkeiten f&#252;r Schiffsausfl&#252;ge weiter verbessern, so beschloss es die Gemeindevertretung 1901. Am 22.Juli 1902 wurde die Br&#252;cke mit einem Restaurant am Br&#252;ckenkopf er&#246;ffnet. Um vor der Konkurrenz besser dazustehen, wurde die wahre L&#228;nge der Landungsbr&#252;cke von 560m in Reisef&#252;hrern und Prospekten auf 600 m „aufgerundet”. Die Attraktion ist die elektrische Beleuchtung der Br&#252;cke und der Promenade. Den Strom erzeugt eine Dampfmaschine in der N&#228;he des Kurhauses. In der Nacht vom 30. zum 31.12.1904 zerst&#246;rte eine Sturmflut die Landungsbr&#252;cke. 1906 ist die neue Seebr&#252;cke fertig, gleicher Standort, gleiche L&#228;nge. Am Br&#252;ckenkopf wurde sie erheblich verst&#228;rkt. Sie erh&#228;lt 1910 den Namen „Prinz Heinrich Br&#252;cke“. 1914 erholten sich in Binz ca. 26.000 Badeg&#228;ste. In der Hochsaison legten t&#228;glich bis zu 45 Passagierschiffe an der Landungsbr&#252;cke an, das waren rund 70% der G&#228;ste. Mit dem Ausbau des Stra&#223;en- und Schienennetzes und der Inbetriebnahme des R&#252;gendamms 1936 ging die Bedeutung der Landungsbr&#252;cke zur&#252;ck. Sie galt nur noch als Touristenattraktion und als Anlegeplatz f&#252;r Ausflugsschiffe. Der strenge Winter 1942 zerst&#246;rte die Binzer Landungsbr&#252;cke so stark, dass ein Wiederaufbau in dieser Zeit unm&#246;glich war. In der DDR-Zeit gab es angeblich keinen Bedarf f&#252;r solch ein Bauwerk. Erst am 21. Mai 1994 erfolgt die Einweihung der 370m langen Landungsbr&#252;cke. Die MS „Binz“ nahm dann am 3. Juni wieder den Ausflugsverkehr auf.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-13" href="http://schwarzweiss.ws/2007/12/12/historisches-aus-dem-seebad-binz/seebruecke-binz-vor-1945/" title="Seebr&#252;cke Binz vor 1945"></a></p>
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		<title>St. Georg Kirche in Wiek/R&#252;gen</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 09:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die St. Georg Kirche in Wiek auf R&#252;gen ist eine der ger&#228;umigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgew&#246;lbte Langhaus wurde sp&#228;ter hinzu gef&#252;gt. Ausdruck der Repr&#228;sentation der Schiffsf&#252;hrer und Handwerker von R&#252;gen sind die geschm&#252;ckten Giebel im Westen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die St. Georg Kirche in Wiek auf R&#252;gen ist eine der ger&#228;umigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgew&#246;lbte Langhaus wurde sp&#228;ter hinzu gef&#252;gt. Ausdruck der Repr&#228;sentation der Schiffsf&#252;hrer und Handwerker von R&#252;gen sind die geschm&#252;ckten Giebel im Westen und Osten der Kirche. Um 1500 entstand das Schiffsbild „Ritter Georg zu Pferde“, des Schutzpatrons der Handwerker und Schiffsf&#252;hrer, sowie Freifiguren am Altar. Moses und Aaron befinden sich vor den S&#228;ulen, seitlich der Wangen stehen Paulus und Johannes. Der freistehende Glockenturm wurde, anstelle des zerst&#246;rten Dachturmes, um 1600 errichtet. Der barocke Altar, der h&#246;lzerne Taufst&#228;nder und einer der zwei Beichtst&#252;hle stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruft erhielt die Vorhalle 1787. </p>
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		<title>Die g&#246;ttliche Entstehung R&#252;gens</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 08:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Sage erz&#228;hlt, dass Gott auf der Insel Bornholm stand und sein Tagewerk betrachtete. Er schaute &#252;bers Meer, da  fiel ihm auf das die pommersche K&#252;ste noch ziemlich kahl war. Da kratzte er den letzten Rest Erde mit seiner Mauerkelle aus der Molle warf ihn zur K&#252;ste. Allerdings fiel das H&#228;uflein eine halbe Meile davor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><span style="font-family: Arial"></span><span style="font-family: Arial">Eine Sage erz&#228;hlt, dass Gott auf der Insel Bornholm stand und sein Tagewerk betrachtete. Er schaute &#252;bers Meer, da<span>  </span>fiel ihm auf das die pommersche K&#252;ste noch ziemlich kahl war. Da kratzte er den letzten Rest Erde mit seiner Mauerkelle aus der Molle warf ihn zur K&#252;ste. Allerdings fiel das H&#228;uflein eine halbe Meile davor ins Wasser. Der Herrgott strich die Kanten glatt und formte eine ganz gew&#246;hnliche runde Insel, R&#252;gen. Die Sonne war nun schon fast untergegangen und der Herr des Himmels war zufrieden mit seinem Tagewerk und warf den allerletzten Rest inmitten der Insel (R&#252;gen). Diese sah zwar dann etwas uneben aus, aber Gott dachte bei sich: „Es ist Feierabend, da soll`s bleiben, wie’s ist.“ Und so entwickelte sich R&#252;gen zu dem was es heute ist.<o:p></o:p></span></p>
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		<title>Die Besiedelung der Insel R&#252;gen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 08:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Besiedelung]]></category>
		<category><![CDATA[Insel]]></category>
		<category><![CDATA[Rügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#252;rspr&#252;nglichen Bewohner der Insel waren die Germanen. Zur Zeit der V&#246;lkerwanderung trieb es die Rugier nach Italien, welches ein Sehnsuchtsziel deutscher Wanderv&#246;lker war. Unter dem F&#252;hrer Odoaker bereiteten sie dem westr&#246;mischen Reich sein Ende, anschlie&#223;end starben sie selbst an der Seite von Totilas und Tejas. Die slawischen V&#246;lker nahmen den verlassen Platz von ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p class="MsoNormal">Die &#252;rspr&#252;nglichen Bewohner der Insel waren die Germanen. Zur Zeit der V&#246;lkerwanderung<span> </span>trieb es die Rugier<span> </span>nach Italien, welches ein Sehnsuchtsziel deutscher Wanderv&#246;lker war. Unter dem F&#252;hrer Odoaker bereiteten<span> </span>sie dem westr&#246;mischen Reich sein Ende, anschlie&#223;end starben sie selbst an der Seite von Totilas und Tejas. Die slawischen V&#246;lker nahmen den verlassen Platz von ihnen ein. Als R&#252;gen sich im 10. Jahrhundert langsam entwickelte, hie&#223; die Insel aber nicht R&#252;gen, sondern Reuna, Ruja und Roe. Die Bewohner hie&#223;en: Rani, Ruani, Roani und auch Rugiani. Entweder entstand dies durch die eingewanderten Slawen, die die Insel nach einer slawischen Wurzel namens „rui“ benannt wurde oder aber durch die vorgefundenen Namen „Ruja“ oder „Rugia“ in ihre Sprache umwandelten. <span id="more-10"></span>Erst im Mittelalter, wo man erneut aus Tacitus Schriften von Rugiern h&#246;rte, bekam die Insel ihren Namen Rugia, aus dem sp&#228;ter R&#252;gen wurde. Die slawische Bev&#246;lkerung hielt bis zum Christentum einzug. Am 14. Juni 1168 wurde Arkona erobert und sein Heiligtum, der R&#252;gensche Nationalgott Swantewitz vom K&#246;nig Waldemar I. und dem gro&#223;en Kanzler Bischof Absalon von Roaskilde, wurden v&#246;llig zerst&#246;rt. Die Folge: Das Christentum wurde endlich auch auf R&#252;gen eingef&#252;hrt. Von 1168 bis 1325 herrschten die eingeborenen F&#252;rsten die Insel unter d&#228;nischer Lehensherrschaft.<span> </span>Der erste R&#252;gensche F&#252;rst Jaromar I., der auch „der Gro&#223;e“ genannt wurde, war sehr bestrebt R&#252;gen in die Segnungen der Kultur einzuf&#252;hren. Die Slawen jedoch, deren Haupterwerbszweig die Seer&#228;uberei war, waren dazu nicht geeignet, deswegen mussten die Rugianer an die Kultivierung des Bodens gew&#246;hnt werden, auch neue Erwerbszweige und Handel mussten geschaffen werden. Jaromar blickte &#252;ber Deutschland und holte von dort seine Kolonisten. Das auf R&#252;gen, trotz des d&#228;nischen Lehens, die deutsche Sprache und Gesittung enstand, und auch bestehen blieb, ist Jaromar zu verdanken. Allm&#228;hlich kam der Wandlungsprozess vom slawischen ins deutsche Land, aber es ist ein Beweis von der Z&#228;higkeit des Germanentums und &#220;berlegenheit &#252;ber dem Slawentum, welches nach fast zwei Jahrhunderten spurlos verschwand. Jaromar I. gr&#252;ndete 1193 das erste Kloster<span> </span>beim Rugard, dem Anfang der Stadt Bergen, danach dann Stralsund. 1297 wird das Zisterzienser-Kloster auf Hiddensee von Witzlaw II. gebaut. Nach dem Aussterben des letzten einheimischen F&#252;rsten Witzlaw II. fiel R&#252;gen 1325 durch einen Erbvertrag an Pommernherz&#246;ge, deren Herrschaft bis zum Aussterben 1637 hielt. In einem langen Zeitraum lebte R&#252;gen in Wohlstand und Ruhe. In den Jahren 1522 bis 1534 entstand dann die Reformation. W&#228;hrend des 30, j&#228;hrigen Krieges musste R&#252;gen viel leiden, die <a href="http://www.schweden-direkt.info/">Schweden</a> besetzten 1640 die alte F&#228;hre und Hiddensee, w&#228;hrend die Kaiserlichen die ganze Insel pl&#252;nderten und zerst&#246;rten. Im westf&#228;lischen Frieden fiel Vorpommern und R&#252;gen an Schweden. 1667 wurde die Insel dann von D&#228;nen besetzt , doch schon 1668 eroberte Schweden die Insel zur&#252;ck. Am 13. September 1678 landet der Gro&#223;e Kurf&#252;rst mit Drefflinger auf R&#252;gen, dieser besetzt auch die Insel. Im Frieden zu Sankt Germain 1679 ging die Herrschaft wieder an Schweden. 1715 wird die Insel von Preu&#223;en unter Dessauer erobert. Am 15. November<span> </span>vertrieb K&#246;nig Wilhelm I. im Bunde mit dem<span> </span>D&#228;nenk&#246;nig bei Gro&#223; Stresow den Schwedenk&#246;nig Karl XII, trotzdem musste beim Friedenschluss 1720 die Insel wieder an Schweden &#252;bergeben werden. 1806 gab der schwedische K&#246;nig , infolge des Aufrufs von Ernst Moritz Arndt endlich die Leibeigenschaft auf. Aber R&#252;gen musste nochmal die schrecklichen Leiden des Krieges kosten, denn von 1806 bis 1810 war das Land von Franzosen besetzt, welche auf R&#252;gen furchtbar w&#252;teten und das Volk bis aufs Blut dem&#252;tigten, sodass der Wohlstand R&#252;gens komplett ruiniert wurde. Im Wiener Kongress 1815 wurde R&#252;gen Preu&#223;en zuerkannt und damit war die Kriegsrandale auf der Insel beendet. Statt einer kriegerischen Entwicklung gab es nun eine friedliche und R&#252;gen erstrahlte zur Jahrhundertwende im Glanz.</p>
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		<title>Der Schatzh&#252;ter im Garzer Schlosswall</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 08:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Garz befindet sich auf der Ostseeinsel R&#252;gen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wo heute noch der Garzer Burgwall zu sehen ist, stand ein gro&#223;es, sch&#246;nes Schloss. Es lebte dort ein alter K&#246;nig, der sich von seinen Sch&#228;tzen nicht trennen konnte. Einen Saal aus Marmor und Kristallen baute er tief unter der Erde und bewachte Jahrhunderte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="margin-bottom: 0cm"><font face="Arial, sans-serif">Die Stadt Garz befindet sich auf der Ostseeinsel R&#252;gen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wo heute noch der Garzer Burgwall zu sehen ist, stand ein gro&#223;es, sch&#246;nes Schloss. Es lebte dort ein alter K&#246;nig, der sich von seinen Sch&#228;tzen nicht trennen konnte. Einen Saal aus Marmor und Kristallen baute er tief unter der Erde und bewachte Jahrhunderte lang seinen Schatz. Menschen, die an ihren Sch&#228;tze h&#228;ngen, k&#246;nnen nicht sterben. Der K&#246;nig auf R&#252;gen starb erst als  er d&#252;rr und trocken war wie ein Totengerippe. Der K&#246;nig in Garz auf der Insel R&#252;gen wurde zur Strafe in einem schwarzen, mageren Hund verwandelt und musste weiter die Sch&#228;tze bewachen.</font></p>
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		<title>Die Sage vom Nonnensee</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 18:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 100 Jahren, wo heute der Nonnensee bei Bergen auf R&#252;gen liegt, stand ein Nonnenkloster. Die Nonnen des Klosters auf R&#252;gen waren sehr reich und alle ihre Ger&#228;tschaften waren aus purem Gold. Die Nonnen wurde immer &#252;berm&#252;tiger und als sie gro&#223;e Mengen Salz streuen lie&#223;en, um im Sommer Schlitten fahren zu k&#246;nnen, war es mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p style="margin-bottom: 0cm">Vor 100 Jahren, wo heute der Nonnensee bei Bergen auf R&#252;gen liegt, stand ein Nonnenkloster. Die Nonnen des Klosters auf R&#252;gen waren sehr reich und alle ihre Ger&#228;tschaften waren aus purem Gold. Die Nonnen wurde immer &#252;berm&#252;tiger und als sie gro&#223;e Mengen Salz streuen lie&#223;en, um im Sommer Schlitten fahren zu k&#246;nnen, war es mit ihrer Herrlichkeit am Ende. In einer Nacht versank das Kloster auf der Insel R&#252;gen in die Tiefe und es bildete sich ein See. Das Wasser des Nonnensees bei Bergen auf R&#252;gen soll von den Tr&#228;nen der versunkenen Nonnen salzig geworden sein.</p>
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		<title>St. Georg Kirche in Wiek/R&#252;gen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 09:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ruegen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die St. Georg Kirche in Wiek auf R&#252;gen ist eine der ger&#228;umigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgew&#246;lbte Langhaus wurde sp&#228;ter hinzu gef&#252;gt. Ausdruck der Repr&#228;sentation der Schiffsf&#252;hrer und Handwerker von R&#252;gen sind die geschm&#252;ckten Giebel im Westen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die St. Georg Kirche in Wiek auf R&#252;gen ist eine der ger&#228;umigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgew&#246;lbte Langhaus wurde sp&#228;ter hinzu gef&#252;gt. Ausdruck  der Repr&#228;sentation  der Schiffsf&#252;hrer und Handwerker von R&#252;gen sind die geschm&#252;ckten Giebel im Westen und Osten der Kirche. Um 1500 entstand das Schiffsbild „Ritter Georg zu Pferde“, des Schutzpatrons der Handwerker und Schiffsf&#252;hrer, sowie Freifiguren  am Altar. Moses und Aaron befinden sich vor den S&#228;ulen, seitlich der Wangen stehen Paulus und Johannes. Der freistehende Glockenturm wurde, anstelle des zerst&#246;rten Dachturmes, um 1600 errichtet. Der barocke Altar, der h&#246;lzerne Taufst&#228;nder und einer der zwei Beichtst&#252;hle stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruft erhielt die Vorhalle 1787.</p>
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