Bergen auf Rügen

Geschrieben am 27. November 2010 in Allgemein von Schwarzweiss || Keine Kommentare

Bergen blickt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Erste Siedlungen auf dem heutigen Gebiet Bergens sind jedoch schon deutlich älter. Der auffälligste Beweis dafür ist die Marienkirche südlich des Marktplatzes.

Bald nach dem Fall der Jaromarsburg 1168 wurde mit dem Bau der Marienkirche als Palastkirche des Rügenfürsten Jaromar I. begonnen. 1193 wurde die bereits bis auf das Westwerk fertiggestellte und geweihte Kirche einem Zisterzienserinnenkonvent übergeben. Ab 1190 wurde das Westwerk angefügt. Auch heute noch hat sie ein ganz besonderes Kuriosum zu bieten: Das Zifferblatt auf der Nordseite des Kirchturms zeigt 61 Minuten an. Durch die Gründung des Klosters begünstigt, entstand im Jahre 1232 der erste Krug. Den ganzen Beitrag lesen »

Trajekt

Geschrieben am 23. Mai 2009 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Seit 1878 gibt es von Stralsund aus einen direkten Anschluss nach Berlin. 1882 entstanden Gleisanlagen auf der Strecke von Altefähr nach Bergen, es gab aber auch Trajektanlagen in Altefähr und Stralsund. Die Planer des Trajekts gingen von 30.000 bis 40.000 Passagieren im Jahr aus. Am 1. Juli 1883 nahmen die Trajekte (mit zwei 30 Meter langen Schiffen „Prinz Heinrich” und „Rügen”) und die Eisenbahnlinie nach Bergen den Betrieb auf. Alle Trajekte hatten Eisbrechereigenschaften für den Winterbetrieb. Gegen den Betrieb hatten die Betreiber der Fähre Klage eingereicht, da die Existenzgrundlage bedroht war. Es wurde eine Entschädigung von 80.000 Goldmark bezahlt, von diesem Geld wurde unter anderen ein neuer Raddampfer gebaut, der bis 1949 in Betrieb war. Den ganzen Beitrag lesen »

Die Waschjungfer am Zudar

Geschrieben am 12. Februar 2008 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Viele Seejungfern sind auf der Insel Rügen heimisch, am liebsten jedoch halten sie sich jedoch an der Küste von der Halbinsel Zudar auf. In lauen Sommernächten tauch sie aus dem Wasser auf und führen Regentänze an den Ufern auf. Bisher hat sie niemand genau gesehen, denn der Nebel und das Gewand der Jungfern verwehrt neugierige Blicke. Dies ist allerdings auch ganz gut, denn man sagt wenn man eine Waschjungfer von nah sieht muss man ihr ins Meer folgen. Jedes Jahr in der Johannisnacht tauchen die Waschjungfern, eine Art Seejungfer, irgendwo an der Küste von Zudar, auf der Insel Rügen, auf und waschen an den Ufern ihre Kleidung. Jeder kann sie hören wenn sie mit dem Wachholz auf ihre nasse Kleidung klopfen, aber schauerlich ist es auch, denn gleichzeitig beginnen die Glocken auf dem Grund des Meeres zu läuten und diese haben einen dumpfen Ton. Arme Landarbeiter erzählen häufig von verborgenen Schätzen, die bisher aber niemand bergen konnte.

Historisches aus dem Seebad Binz

Geschrieben am 12. Dezember 2007 in Allgemein von Mirko || Keine Kommentare

Seebrücke Binz vor 1945Seebrücke Binz vor 19451900 besuchten Binz 9.871 Badegäste, damit überflügelte es das bisher führende Bad des Großbürgertums, Saßnitz, und entwickelte sich zum größten Seebad Rügens. Etwa 70 % der Gäste reisen mit dem Schiff an, trotz des lästigen und riskanten „Ausbootens“. Eine Landungsbrücke sollte die Gästeankunft auf dem Seeweg erleichtern und die Möglichkeiten für Schiffsausflüge weiter verbessern, so beschloss es die Gemeindevertretung 1901. Am 22.Juli 1902 wurde die Brücke mit einem Restaurant am Brückenkopf eröffnet. Um vor der Konkurrenz besser dazustehen, wurde die wahre Länge der Landungsbrücke von 560m in Reiseführern und Prospekten auf 600 m „aufgerundet”. Die Attraktion ist die elektrische Beleuchtung der Brücke und der Promenade. Den Strom erzeugt eine Dampfmaschine in der Nähe des Kurhauses. In der Nacht vom 30. zum 31.12.1904 zerstörte eine Sturmflut die Landungsbrücke. 1906 ist die neue Seebrücke fertig, gleicher Standort, gleiche Länge. Am Brückenkopf wurde sie erheblich verstärkt. Sie erhält 1910 den Namen „Prinz Heinrich Brücke“. 1914 erholten sich in Binz ca. 26.000 Badegäste. In der Hochsaison legten täglich bis zu 45 Passagierschiffe an der Landungsbrücke an, das waren rund 70% der Gäste. Mit dem Ausbau des Straßen- und Schienennetzes und der Inbetriebnahme des Rügendamms 1936 ging die Bedeutung der Landungsbrücke zurück. Sie galt nur noch als Touristenattraktion und als Anlegeplatz für Ausflugsschiffe. Der strenge Winter 1942 zerstörte die Binzer Landungsbrücke so stark, dass ein Wiederaufbau in dieser Zeit unmöglich war. In der DDR-Zeit gab es angeblich keinen Bedarf für solch ein Bauwerk. Erst am 21. Mai 1994 erfolgt die Einweihung der 370m langen Landungsbrücke. Die MS „Binz“ nahm dann am 3. Juni wieder den Ausflugsverkehr auf.

St. Georg Kirche in Wiek/Rügen

Geschrieben am 30. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die St. Georg Kirche in Wiek auf Rügen ist eine der geräumigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgewölbte Langhaus wurde später hinzu gefügt. Ausdruck der Repräsentation der Schiffsführer und Handwerker von Rügen sind die geschmückten Giebel im Westen und Osten der Kirche. Um 1500 entstand das Schiffsbild „Ritter Georg zu Pferde“, des Schutzpatrons der Handwerker und Schiffsführer, sowie Freifiguren am Altar. Moses und Aaron befinden sich vor den Säulen, seitlich der Wangen stehen Paulus und Johannes. Der freistehende Glockenturm wurde, anstelle des zerstörten Dachturmes, um 1600 errichtet. Der barocke Altar, der hölzerne Taufständer und einer der zwei Beichtstühle stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruft erhielt die Vorhalle 1787.

Die göttliche Entstehung Rügens

Geschrieben am 28. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Eine Sage erzählt, dass Gott auf der Insel Bornholm stand und sein Tagewerk betrachtete. Er schaute übers Meer, da  fiel ihm auf das die pommersche Küste noch ziemlich kahl war. Da kratzte er den letzten Rest Erde mit seiner Mauerkelle aus der Molle warf ihn zur Küste. Allerdings fiel das Häuflein eine halbe Meile davor ins Wasser. Der Herrgott strich die Kanten glatt und formte eine ganz gewöhnliche runde Insel, Rügen. Die Sonne war nun schon fast untergegangen und der Herr des Himmels war zufrieden mit seinem Tagewerk und warf den allerletzten Rest inmitten der Insel (Rügen). Diese sah zwar dann etwas uneben aus, aber Gott dachte bei sich: „Es ist Feierabend, da soll`s bleiben, wie’s ist.“ Und so entwickelte sich Rügen zu dem was es heute ist.

Die Besiedelung der Insel Rügen

Geschrieben am 28. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die ürsprünglichen Bewohner der Insel waren die Germanen. Zur Zeit der Völkerwanderung trieb es die Rugier nach Italien, welches ein Sehnsuchtsziel deutscher Wandervölker war. Unter dem Führer Odoaker bereiteten sie dem weströmischen Reich sein Ende, anschließend starben sie selbst an der Seite von Totilas und Tejas. Die slawischen Völker nahmen den verlassen Platz von ihnen ein. Als Rügen sich im 10. Jahrhundert langsam entwickelte, hieß die Insel aber nicht Rügen, sondern Reuna, Ruja und Roe. Die Bewohner hießen: Rani, Ruani, Roani und auch Rugiani. Entweder entstand dies durch die eingewanderten Slawen, die die Insel nach einer slawischen Wurzel namens „rui“ benannt wurde oder aber durch die vorgefundenen Namen „Ruja“ oder „Rugia“ in ihre Sprache umwandelten. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Schatzhüter im Garzer Schlosswall

Geschrieben am 12. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die Stadt Garz befindet sich auf der Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wo heute noch der Garzer Burgwall zu sehen ist, stand ein großes, schönes Schloss. Es lebte dort ein alter König, der sich von seinen Schätzen nicht trennen konnte. Einen Saal aus Marmor und Kristallen baute er tief unter der Erde und bewachte Jahrhunderte lang seinen Schatz. Menschen, die an ihren Schätze hängen, können nicht sterben. Der König auf Rügen starb erst als er dürr und trocken war wie ein Totengerippe. Der König in Garz auf der Insel Rügen wurde zur Strafe in einem schwarzen, mageren Hund verwandelt und musste weiter die Schätze bewachen.

Die Sage vom Nonnensee

Geschrieben am 11. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Vor 100 Jahren, wo heute der Nonnensee bei Bergen auf Rügen liegt, stand ein Nonnenkloster. Die Nonnen des Klosters auf Rügen waren sehr reich und alle ihre Gerätschaften waren aus purem Gold. Die Nonnen wurde immer übermütiger und als sie große Mengen Salz streuen ließen, um im Sommer Schlitten fahren zu können, war es mit ihrer Herrlichkeit am Ende. In einer Nacht versank das Kloster auf der Insel Rügen in die Tiefe und es bildete sich ein See. Das Wasser des Nonnensees bei Bergen auf Rügen soll von den Tränen der versunkenen Nonnen salzig geworden sein.

St. Georg Kirche in Wiek/Rügen

Geschrieben am 26. Oktober 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die St. Georg Kirche in Wiek auf Rügen ist eine der geräumigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgewölbte Langhaus wurde später hinzu gefügt. Ausdruck der Repräsentation der Schiffsführer und Handwerker von Rügen sind die geschmückten Giebel im Westen und Osten der Kirche. Um 1500 entstand das Schiffsbild „Ritter Georg zu Pferde“, des Schutzpatrons der Handwerker und Schiffsführer, sowie Freifiguren am Altar. Moses und Aaron befinden sich vor den Säulen, seitlich der Wangen stehen Paulus und Johannes. Der freistehende Glockenturm wurde, anstelle des zerstörten Dachturmes, um 1600 errichtet. Der barocke Altar, der hölzerne Taufständer und einer der zwei Beichtstühle stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruft erhielt die Vorhalle 1787.

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