Insel Rügen Urlaub

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St. Georg Kirche in Wiek/Rügen

Geschrieben am 30. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die St. Georg Kirche in Wiek auf Rügen ist eine der geräumigsten Kirchen auf der Ostseeinsel. Um 1400 entstand der Backsteinbau in mehreren Abschnitten. Zuerst gebaut wurden der Chor und die Sakristei. Das kreuzgratgewölbte Langhaus wurde später hinzu gefügt. Ausdruck der Repräsentation der Schiffsführer und Handwerker von Rügen sind die geschmückten Giebel im Westen und Osten der Kirche. Um 1500 entstand das Schiffsbild „Ritter Georg zu Pferde“, des Schutzpatrons der Handwerker und Schiffsführer, sowie Freifiguren am Altar. Moses und Aaron befinden sich vor den Säulen, seitlich der Wangen stehen Paulus und Johannes. Der freistehende Glockenturm wurde, anstelle des zerstörten Dachturmes, um 1600 errichtet. Der barocke Altar, der hölzerne Taufständer und einer der zwei Beichtstühle stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Gruft erhielt die Vorhalle 1787.

Die göttliche Entstehung Rügens

Geschrieben am 28. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Eine Sage erzählt, dass Gott auf der Insel Bornholm stand und sein Tagewerk betrachtete. Er schaute übers Meer, da  fiel ihm auf das die pommersche Küste noch ziemlich kahl war. Da kratzte er den letzten Rest Erde mit seiner Mauerkelle aus der Molle warf ihn zur Küste. Allerdings fiel das Häuflein eine halbe Meile davor ins Wasser. Der Herrgott strich die Kanten glatt und formte eine ganz gewöhnliche runde Insel, Rügen. Die Sonne war nun schon fast untergegangen und der Herr des Himmels war zufrieden mit seinem Tagewerk und warf den allerletzten Rest inmitten der Insel (Rügen). Diese sah zwar dann etwas uneben aus, aber Gott dachte bei sich: „Es ist Feierabend, da soll`s bleiben, wie’s ist.“ Und so entwickelte sich Rügen zu dem was es heute ist.

Die Besiedelung der Insel Rügen

Geschrieben am 28. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die ürsprünglichen Bewohner der Insel waren die Germanen. Zur Zeit der Völkerwanderung trieb es die Rugier nach Italien, welches ein Sehnsuchtsziel deutscher Wandervölker war. Unter dem Führer Odoaker bereiteten sie dem weströmischen Reich sein Ende, anschließend starben sie selbst an der Seite von Totilas und Tejas. Die slawischen Völker nahmen den verlassen Platz von ihnen ein. Als Rügen sich im 10. Jahrhundert langsam entwickelte, hieß die Insel aber nicht Rügen, sondern Reuna, Ruja und Roe. Die Bewohner hießen: Rani, Ruani, Roani und auch Rugiani. Entweder entstand dies durch die eingewanderten Slawen, die die Insel nach einer slawischen Wurzel namens „rui“ benannt wurde oder aber durch die vorgefundenen Namen „Ruja“ oder „Rugia“ in ihre Sprache umwandelten. Den ganzen Beitrag lesen »

Der Schatzhüter im Garzer Schlosswall

Geschrieben am 12. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Die Stadt Garz befindet sich auf der Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wo heute noch der Garzer Burgwall zu sehen ist, stand ein großes, schönes Schloss. Es lebte dort ein alter König, der sich von seinen Schätzen nicht trennen konnte. Einen Saal aus Marmor und Kristallen baute er tief unter der Erde und bewachte Jahrhunderte lang seinen Schatz. Menschen, die an ihren Schätze hängen, können nicht sterben. Der König auf Rügen starb erst als er dürr und trocken war wie ein Totengerippe. Der König in Garz auf der Insel Rügen wurde zur Strafe in einem schwarzen, mageren Hund verwandelt und musste weiter die Schätze bewachen.

Die Sage vom Nonnensee

Geschrieben am 11. November 2007 in Allgemein von ruegen || Keine Kommentare

Vor 100 Jahren, wo heute der Nonnensee bei Bergen auf Rügen liegt, stand ein Nonnenkloster. Die Nonnen des Klosters auf Rügen waren sehr reich und alle ihre Gerätschaften waren aus purem Gold. Die Nonnen wurde immer übermütiger und als sie große Mengen Salz streuen ließen, um im Sommer Schlitten fahren zu können, war es mit ihrer Herrlichkeit am Ende. In einer Nacht versank das Kloster auf der Insel Rügen in die Tiefe und es bildete sich ein See. Das Wasser des Nonnensees bei Bergen auf Rügen soll von den Tränen der versunkenen Nonnen salzig geworden sein.